Silikone in der Hautpflege – Achtung!

Die Silikon-Story: Vom kosmetischen Superstar zum Beauty-Flop

Manchmal ändern sich die Perspektiven schneller als gedacht: Vor einigen Jahren wurde Silikon als eine Zutat angepriesen, die Wunder bei der Haarkosmetik und Hautpflege vollbringt. Insbesondere bezog sich diese Vita auf den Wunsch nach einer angenehm glatten und weichen Textur. Inzwischen hat sich das Blatt gewendet und aus dem einstigen Zaubermittel ist ein Inhaltsstoff geworden, den Du aus guten Gründen meiden solltest.

Unkomplizierte Substanz für schnelle Pflegeresultate

Erst in den 1950er Jahren wurde von Chemikern die Bedeutung des Silikons erkannt und die Herstellungsweise für größere Chargen optimiert. Es handelt sich also um ein einen recht jungen Stoff aus der Gruppe der synthetisch hervorgebrachten Polymere, der nochmals enorm zeitverzögert von der Kosmetikindustrie entdeckt wurde. Aus Sicht der Hersteller handelt es sich um eine traumhafte Zutat: Silikon lässt sich leicht in Rezepturen einbinden, kostet wenig und ist auf den ersten Blick sehr hautverträglich. Zugleich kommen die Substanz dem Wunsch vieler Kundinnen und Kunden entgegen, dass sich die Ergebnisse innerhalb von Sekunden entfalten.

Bei der Pflegestrategie orientieren sich Marken, die Hautcremes und Shampoos mit Silikonen anbieten, erstaunlich nah an der originären Verwendung auf der Baustelle. Wie Fugen werden brüchige Stellen oder Unregelmäßigkeiten aufgefüllt. Gleich nach dem Auftragen fühlt sich das Haar tatsächlich geschmeidiger an, während die Haut zarter, ebenmäßiger und faltenfreier erscheint. Dank dem blitzschnellen Effekt ergatterten sich Silikone den Rang eines Wundermittels bei der Körperpflege.

Optischer Trick mit Folgen für die Gesundheit von Haut und Haaren

Wer logisch denkt, erkennt jedoch sofort den Haken bei der Sache. Es handelt sich um eine ästhetische Makulatur, die eine gesunde Haarstruktur und Hauttextur lediglich vortäuscht. So werden Defizite bei der Pflege vertuscht und über einen längeren Zeitraum nicht ausgeglichen. Erst wenn die Silikone mit ihrem Fülleffekt an ihre Grenzen gelangen, offenbart sich der reelle und nicht selten erschreckende Zustand.

Denn silikonhaltige Kosmetik verführt nicht nur dazu, seltener eine Intensivpflege mit Haarkuren oder Gesichtsmasken durchzuführen. Es erschwert oder verhindert auch die Aufnahme wichtiger Nährstoffe. Schließlich wird Silikon von Handwerkern auch für das effektive Abdichten verwendet, um das Eindringen verschiedenster Substanzen zu verhindern. Gleichermaßen legt sich bei der regelmäßigen Anwendung silkonhaltiger Kosmetikartikel ein Kunststoffmantel um die Haut, der die Regeneration der Haut und Haare stark behindert. So entpuppt sich das vermeintliche Zaubermittel als Trickserei, die nachhaltige Hautschäden und Haarprobleme provoziert.

Hindernisse beim Abschied vom Silikon

Kosmetiklinien mit Silikon freuen sich häufig über eine Stammkundschaft, was den Herstellern logischerweise entgegenkommt. Diese Treue lässt sich leicht erklären: Wird das silikonhaltige Produkt abgesetzt, kommen die Schäden an Haut und Haaren zum Vorschein. Der Kurzschluss liegt nahe, dass die alternativ verwendete Kosmetik weniger effektiv ist. Schon stehen wieder die silikonhaltigen Kollektionen im Bad.

Tatsächlich ist in einigen Fällen etwas Geduld gefragt, um auf eine silikonfreie Kosmetik umzusatteln. Vor allem bei den Haaren müssen die synthetischen Ablagerungen durch die klärenden Substanzen des Shampoos erst einmal entfernt werden. Erst danach können die regenerierenden und reparierenden Wirkstoffe vordringen, um die gesunde Struktur von innen heraus wiederherzustellen. Allerdings wirst Du für das Durchhalten mit einer natürlichen Schönheit belohnt, die langfristig anhält und nicht von der täglichen Verwendung einer Spezialkosmetik abhängt.

Silikonfreie Rezepturen – gesünder und umweltfreundlicher

Einer der Pioniere bei der Silikonforschung hegte den Traum, Städte mit einem Mantel aus dem synthetischen Stoff zu umhüllen, um diese im Kriegsfall vor Angriffen aus der Luft zu schützen. Jenseits dieser glorreichen Idee, die leider nie in die Tat umgesetzt wurde und seit der Erfindung des Radars wertlos ist, sind Silikone kritisch zu betrachten. Der aus Erdöl gewonnene Kunststoff ist zwar nicht giftig, baut sich aber nur sehr langsam ab und belastet dadurch die Umwelt. Demnach ist es in jeder Hinsicht sinnvoll, Kosmetikartikel ohne Silikon zu verwenden.

Während einige Marken mit ihren silikonfreien Rezepturen werben, halten andere Kosmetikhersteller daran fest. Damit sich die Spreu vom Weizen trennt, müssen die INCI-Angaben genau studiert werden. Unter anderem verstecken sich hinter diesen Namen Silikone: Simethicone, Dimethicone, Polysiloxane, Trideceth-12, Cyclomethicone und Hydroxylpropyl. Dabei handelt es sich nur um eine kleine Auswahl der gebräuchlichen Fachbegriffe. 

Wenn Du Dir diese Tiefenanalyse der Produktbeschreibungen ersparen möchtest, gibt es einen einfachen Ausweg: Du setzt gleich auf Naturkosmetik, so wie wir! 

“Colibri Cosmetics” – Wir bekennen uns zum konsequenten Verzicht auf Silikone! 

Bei all unseren Produkten!

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